Klienteninfo
Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen und bewährten Praktiken in der Steuerberatung und im Finanzwesen. Unsere Artikel bieten praxisnahe Tipps und fundierte Analysen.
Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen und bewährten Praktiken in der Steuerberatung und im Finanzwesen. Unsere Artikel bieten praxisnahe Tipps und fundierte Analysen.
Damit Sie keine Fristen und wichtige Termine im September und Oktober 2026 übersehen, haben wir für Sie folgende Übersicht zusammengestellt.
Hier finden Sie eine Auswahl an aktuellen Entscheidungen des VwGH und des EuGH, die in ihren Kernaussagen kurz dargestellt werden.
Mit der Verordnung der BMJ über die Neufestsetzung von Gerichtsgebühren wurden die festen Gerichtsgebühren gemäß der gesetzlich zwingenden Valorisierung angepasst. Durch die Valorisierung steigen die meisten Gerichtsgebühren um 5,71 %. Die Verordnung tritt mit 1.8.2026 in Kraft und ist auf alle Schriften und Amtshandlungen anzuwenden, bezüglich derer der Gebührenanspruch nach dem 31.7.2026 begründet wird.
Aus ökologischen Gründen wurden unterschiedliche Sachbezugswerte für die Privatnutzung arbeitgebereigener Kraftfahrzeuge festgelegt. Darauf basierend sieht seit 2016 die Sachbezugswerteverordnung für Fahrzeuge mit einem CO₂-Emissionswert von 0 g/km – also reine Elektrofahrzeuge – einen Sachbezugswert von Null vor. Wer als Arbeitnehmer bislang einen E-Firmenwagen auch privat nutzen durfte, musste dafür somit keinen Sachbezug versteuern.
Zum besseren Verständnis der richtungsweisenden Entscheidung des EuGH zur Frage, ob und in welcher Konstellation bei Gesellschafterwechsel und bei Anteilsvereinigung von Immobiliengesellschaften Grunderwerbsteuer anfällt, möchten wir zunächst etwas weiter ausholen und dann auf die Auswirkungen auf die österreichische Grunderwerbsteuer eingehen.
Die gesetzlichen Vertreter von Kapitalgesellschaften müssen ihre Jahres- und Konzernabschlüsse nach dem UGB binnen 9 Monaten nach dem Bilanzstichtag an das Firmenbuchgericht übermitteln. Demnach sind Abschlüsse zum 31.12.2025 bis spätestens 30.9.2026 offenzulegen. Zusätzlich gelten seit 1.7.2026 Erklärungs- und Meldepflichten aufgrund des Nachhaltigkeitsberichtsgesetzes (NaBeG). Lesen Sie folgende Übersicht, die Sie auf den aktuellen Stand bringt, um auch heuer wieder eine rechtzeitige und formgerechte Offenlegung der Jahres- und Konzernabschlussdaten zu gewährleisten und Säumnisfolgen zu vermeiden.
Die wichtigen steuerlichen Änderungen, die sich aus der Regierungsvorlage des Budgetbegleitgesetzes 2027-2028 ergeben, haben wir bereits in der KlientenINFO 3/2026 vorgestellt. Das Budgetbegleitgesetz 2027-2028 (BBG 2027-2028) ist mittlerweile im Parlament beschlossen und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Im parlamentarischen Verfahren haben sich noch folgende Änderungen ergeben.
Der Gewinnfreibetrag ist für viele Unternehmer:innen ein wichtiges Instrument zur steuerlichen Entlastung. Mit dem Budgetbegleitgesetz 2027–2028 wurde nun eine Änderung beschlossen, die insbesondere bei der Auswahl geeigneter Wertpapiere berücksichtigt werden sollte.
Mit dem Budgetbegleitgesetz 2027–2028 hat der Gesetzgeber eine wesentliche Verschärfung für Verrechnungskonten von Gesellschafter:innen einer GmbH beschlossen. Ziel der Neuregelung ist es, langfristig offene Forderungen der Gesellschaft gegenüber ihren Gesellschafter:innen steuerlich strenger zu behandeln und missbräuchliche Gestaltungen einzuschränken.
Mit dem Budgetbegleitgesetz 2027–2028 wurde eine wesentliche Änderung für Selbständige beschlossen: Sowohl die kleine als auch die große Arbeitsplatzpauschale sowie das Telearbeitspauschale entfallen ab 2027. Gleichzeitig bleibt der Abzug eines im Wohnungsverband gelegenen Arbeitszimmers unter den bisherigen Voraussetzungen weiterhin möglich.
Viele Unternehmer:innen stehen früher oder später vor der Frage, wie es mit dem eigenen Betrieb weitergehen soll. Besonders im Zuge einer Pensionierung, einer geplanten Unternehmensnachfolge oder einer beruflichen Neuorientierung stellt sich die Frage, ob der Betrieb verpachtet oder endgültig aufgegeben werden soll. Da beide Varianten unterschiedliche steuerliche Folgen haben, sollte die Entscheidung sorgfältig geprüft werden.
Die Personalkosten zählen gerade in der Gründungsphase zu den größten finanziellen Herausforderungen eines Unternehmens. Um innovative Jungunternehmen zu unterstützen, wurde eine Lohnnebenkostenbefreiung für Start-ups geschaffen. Diese soll die Beschäftigung von Mitarbeitenden erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit junger Unternehmen stärken.
Für viele Arbeitnehmer gehört das tägliche Pendeln zur Arbeit zum Alltag. Je länger der Arbeitsweg ist, desto höher sind meist auch die damit verbundenen Kosten. Das österreichische Steuerrecht sieht daher verschiedene Begünstigungen vor, um diese finanzielle Belastung zumindest teilweise auszugleichen. Neben dem Verkehrsabsetzbetrag spielen dabei insbesondere das Pendlerpauschale und der Pendlereuro eine wichtige Rolle.
Ob für den nächsten Städtetrip oder als zusätzliche Einnahmequelle – Plattformen wie Airbnb haben die kurzfristige Vermietung von Wohnraum deutlich vereinfacht. Wer eine Wohnung oder ein Zimmer in Österreich über Airbnb anbietet, sollte jedoch nicht nur die Buchungslage im Blick haben, sondern auch die steuerlichen Rahmenbedingungen kennen. Je nach Ausgestaltung der Vermietung können sich unterschiedliche steuerliche Folgen ergeben.
Mit der BMF-Richtlinie vom 21. April 2026 wurden die Einkommensteuerrichtlinien 2000 um detaillierte Ausführungen zu grundstücksbezogenen Themen ergänzt. Wir dürfen Ihnen einen Überblick über ausgewählte Themen geben.
Die Regierungsvorlage des Budgetbegleitgesetz 2027-2028 enthält im Art 44 eine Paketsteuer. Demnach soll ab 1.10.2026 die Zustellung von Paketen im Inland an nichtunternehmerische Empfänger (Konsumenten) im Rahmen von Versandhandelsumsätzen einer Paketsteuer unterliegen. Erfasst werden sollen Versandhandelsverkäufe, bei denen der Vertragsabschluss außerhalb von Geschäftsräumen, und zwar durch Fernkommunikationsmittel (Fernabsatzverträge) bzw. auf Internet-Plattformen und anderen elektronischen Schnittstellen, erfolgt. Die Steuer fällt nur an, wenn der Versandhändler im vorangegangenen Wirtschaftsjahr inländische Versandhandelsumsätze von mehr als € 100 Mio. erzielt hat. Die Höhe der Steuer soll € 2 pro zugestelltes Paket betragen. Der Versandhändler ist der Steuerschuldner.
Über die ab 1.7.2026 geltenden neuen Nachweispflichten bei der einkommensteuerlichen Wegzugsbesteuerung informieren wir Sie ausführlich, damit nicht ein unbeabsichtigtes Übersehen dieser Pflichten zu einer Fiktion der Veräußerung des Kapitalvermögens oder des Eintritts eines anderen Ereignisses, das die Steuerzahlungspflicht auslöst, führt.
Brandaktuell liegt die Regierungsvorlage für das **Budgetbegleitgesetz 2027-2028 vor. Highlights daraus möchten wir Ihnen berichten.
Eine Auswahl an interessanten höchstgerichtlichen Entscheidungen aus dem 1. Quartal 2025 wird im Folgenden in ihren Kernaussagen dargestellt.
Was tut sich aktuell in der Umsatzsteuer? Hier möchten wir Sie auf die sehr speziellen Regelungen für die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes von 4,9 % für ausgewählte Lebensmittel ab dem 1.7.2026 und auf die rechtzeitige Vorbereitung der erforderlichen Unterlagen für die EU-Vorsteuererstattung mit der Fallfrist 30.9.2026 hinweisen.