Allgemeine Infos
Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen und bewährten Praktiken in der Steuerberatung und im Finanzwesen. Unsere Artikel bieten praxisnahe Tipps und fundierte Analysen.
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Ein Überblick der im 2. Quartal 2026 anstehenden Fristen und Termine rundet die KlientenINFO Ausgabe 2/2026 ab. Sollten Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Kanzlei.
Ausländische Bankkonten galten lange Zeit als „unsichtbar“ für das österreichische Finanzamt. Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Durch den automatischen Informationsaustausch (AIA) erhalten die österreichischen Finanzbehörden heute regelmäßig umfassende Informationen über ausländische Konten, Depots und Kapitalerträge. Für Steuerpflichtige stellt sich daher die zentrale Frage: Was weiß das Finanzamt – und welche Pflichten ergeben sich daraus?
Wir informieren Sie über interessante und praxisbezogene Entscheidungen der Höchstgerichte.
In dieser Rubrik berichten wir in aller Kürze über Änderungen zum Krypto-Meldepflichtgesetz, die valorisierte Zuständigkeitsgrenze des Finanzamts für Großbetriebe, zur Forschungsprämien-Verordnung und über die Spritpreisbremse.
In unseren letzten zwei Ausgaben der KlientenInfo haben wir bereits ausführlich über die mit 1.1.2026 in Kraft getretenen mietrechtlichen Änderungen, insbesondere das Mieten-Wertsicherungsgesetz, berichtet. In diesem Beitrag informieren wir Sie über die neuen Richtwerte bzw. Kategoriebeträge und beleuchten die tatsächliche Erhöhung im Vollanwendungsbereich des MRG näher.
Von dem um die Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen geminderten steuerpflichtigen Einkommen wird die Einkommensteuer mit dem progressiven Einkommensteuertarif berechnet. Von der Jahres-Einkommensteuer werden anschließend noch Absetzbeträge abgezogen.
Besonderes Interesse gilt im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung den Möglichkeiten, Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen geltend zu machen und damit die Steuerbelastung zu reduzieren.
Bei der Arbeitnehmerveranlagung 2025 fasst das Finanzamt die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, die der Arbeitnehmer im Jahr 2025 bezogen hat, zusammen. Diese Einkünfte können von einem einzigen oder von mehreren Arbeitgebern stammen.
Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat in einer aktuellen Entscheidung klargestellt, dass Kosten für eine Leihmutterschaft im Ausland nicht als außergewöhnliche Belastung gemäß § 34 EStG steuerlich abzugsfähig sind (vgl VwGH 29.01.2026 Ro 2025/13/0034). Die Entscheidung sorgt insbesondere bei betroffenen Steuerpflichtigen mit erheblichen finanziellen Aufwendungen für Diskussion.
Im ersten Teil „KI im Wandel I: Nachtraining & Updates als Erhaltungsaufwand“ (Titel verlinken, wenn möglich – siehe Mail an Vesna) haben wir gezeigt, dass laufende Updates und nachgelagertes Training bei KI häufig Erhaltungsaufwand sind. In der Praxis kann es aber Konstellationen geben, in denen Maßnahmen so weit gehen, dass sie neues Nutzenpotenzial schaffen. Dann stellt sich die Frage, ob Aufwendungen zu aktivieren sind – als Anschaffungsnahe Kosten, nachträgliche Anschaffungskosten oder (nachträgliche) Herstellungskosten.
KI-Lösungen sind heute selten „fertig“. In der Praxis werden Modelle nach dem ersten Training laufend aktualisiert: neue Daten, neue Versionen, Optimierungen am Code oder sogar komplette Funktions-Erweiterungen. Für Unternehmen stellt sich damit eine zentrale steuerbilanzielle Frage: Sind die laufenden Aufwendungen als Erhaltungsaufwand zu buchen?
Für Geschäftsführer:innen stellt die finanzielle Absicherung im Ruhestand einen wichtigen Teil der Vorsorgeplanung dar. Neben privaten Vorsorgelösungen gewinnt die betriebliche Altersvorsorge durch Firmenpensionen wie die Geschäftsführer:innenzusage zunehmend an Bedeutung. Eine solche Zusage kann nicht nur Versorgungssicherheit bieten, sondern auch steuerlich effizient gestaltet werden.
Die steuerliche Behandlung von Überstundenzuschlägen steht erneut im Fokus. Mit dem Erkenntnis vom 29. Juli 2025 (Ra 2024/15/0050) hat der VwGH die Anforderungen an die Steuerfreiheit nach § 68 EStG präzisiert und die Dokumentationsanforderungen in der Praxis deutlich geschärft. Seither können bis zu 15 Überstundenzuschläge pro Monat innerhalb eines gesetzlich festgelegten Höchstbetrags steuerfrei behandelt werden. Für Arbeitgeber:innen, Arbeitnehmer:innen und steuerliche Berater:innen ergeben sich daraus erhebliche praktische Konsequenzen.
Investitionen in Gold und Silber gelten als klassische Krisenabsicherung. Doch wie werden Gewinne aus dem Verkauf steuerlich behandelt? Entscheidend ist, ob die Veräußerung im Privatvermögen oder im Betriebsvermögen erfolgt – und in welcher Form das Edelmetall gehalten wird.
Mit dem 1. Jänner 2026 begann eine neue Phase in der steuerlichen Behandlung von Kryptowährungen in Österreich. Mit der Umsetzung der EU-Richtlinie 2023/2226 („DAC 8“) und des OECD-Standards „Crypto-Asset Reporting Framework“ (CARF) wird der automatische Informationsaustausch auf Krypto-Assets ausgeweitet. Österreich setzt diese Vorgaben durch das Krypto-Meldepflichtgesetz (Krypto-MPfG) um. Ziel ist eine umfassende und strukturierte Übermittlung von Transaktionsdaten an die Finanzverwaltung.
Was passiert eigentlich, wenn ausländische Zinsen, Dividenden oder Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen nicht in der österreichischen Steuererklärung erfasst werden? Die Frage, die sich dabei stellt, ist, ob dies bereits eine Steuerhinterziehung darstellt und ob ein Finanzstrafverfahren eingeleitet werden kann.
Die Wohnkosten bleiben eines der zentralen wirtschaftlichen Themen in Österreich. Neue Daten der Statistik Austria zeigen, dass die Mieten weiterhin steigen. Neben der finanziellen Belastung für Haushalte ergeben sich daraus auch steuerliche Fragestellungen – insbesondere für Vermieterinnen und Vermieter. Ein Überblick über die aktuelle Entwicklung und die wichtigsten steuerlichen Aspekte.
Der Start in die Selbstständigkeit ist oft mit vielen Fragen verbunden – von der Wahl der passenden Rechtsform über steuerliche Verpflichtungen bis hin zur laufenden Buchhaltung. Gerade in der Anfangsphase kann eine professionelle Beratung dabei helfen, typische Fehler zu vermeiden. Um Gründer:innen den Einstieg zu erleichtern und den Zugang zu steuerlicher Beratung zu fördern, wurde der sogenannte Gründerbonus der Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen kürzlich erhöht.
Unser Geschäftsführer Mag. Dimitar Zlatev und unsere Directorin Anna Pasquale hatten kürzlich die Gelegenheit bei den Barmherzigen Brüdern in Wien einen Fachvortrag zu steuerlichen Themen für Ärzt:Innen. Ziel der Veranstaltung war es, einen praxisnahen Überblick über steuerliche Fragestellungen zu geben, die im medizinischen Berufsalltag besonders häufig auftreten.
Der Weltfrauentag ist mehr als ein Datum im Kalender. Er ist ein Moment zum Innehalten, zum Sichtbarmachen und zum Feiern. Zum Feiern all jener Frauen, die täglich Verantwortung übernehmen, neue Wege gehen und die Steuerberatungsbranche aktiv mitgestalten. Und genau darüber wollen wir heute sprechen.