Steuertipps
Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen und bewährten Praktiken in der Steuerberatung und im Finanzwesen. Unsere Artikel bieten praxisnahe Tipps und fundierte Analysen.
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Die Kleinunternehmerregelung ist für viele Unternehmer:innen der Einstieg ins Unternehmertum. Sie vereinfacht die Umsatzsteuer erheblich – kann aber je nach Geschäftsmodell auch steuerlich nachteilig sein. Spätestens bei steigenden Umsätzen oder größeren Investitionen stellt sich daher die Frage: In der Kleinunternehmerregelung bleiben oder freiwillig zur Umsatzsteuer optieren?
Mit 1. Jänner 2025 hat sich die steuerliche Behandlung des Homeoffice in Österreich nicht nur inhaltlich, sondern auch begrifflich verändert: Der bisherige Begriff „Homeoffice“ wurde durch das Telearbeitsgesetz ersetzt und mit ihm die steuerlichen Rahmenbedingungen für das Arbeiten außerhalb des Büros neu gefasst. Dieser Beitrag erklärt, wann es steuerlich noch absetzbar ist, was sich geändert hat und ab wann aus Homeoffice steuerlich Telearbeit wird.
Der Wiener Wohnungsmarkt steht vor einer deutlichen Verknappung. Laut aktuellen Daten aus dem „Ersten Wiener Wohnungsmarktbericht 2026“, über die auch ORF Wien berichtet hat, ist die Neubautätigkeit massiv rückläufig. Diese Entwicklung ist nicht nur wohnpolitisch relevant, sondern hat auch spürbare wirtschaftliche und steuerliche Auswirkungen.
Die Übertragung von Vermögen innerhalb der Familie ist ein häufiges Thema in der steuerlichen Beratung. Besonders bei Immobilien, Betrieben oder Beteiligungen stellt sich regelmäßig die Frage: Ist eine Schenkung oder ein Verkauf steuerlich günstiger? Die Antwort lautet – wie so oft im Steuerrecht: Es kommt auf den Einzelfall an. Beide Varianten haben unterschiedliche steuerliche Folgen, die sorgfältig gegeneinander abzuwägen sind.
Gesellschafter:innendarlehen sind in der Praxis ein häufig genutztes Instrument zur Finanzierung von Kapitalgesellschaften. Sie wirken flexibel, sind rasch umsetzbar und oft günstiger als Bankkredite. Steuerlich sind Gesellschafter:innendarlehen jedoch hoch risikobehaftet. Fehler in der Gestaltung oder Abwicklung können zu verdeckten Gewinnausschüttungen, Nichtanerkennung von Zinsen oder sogar zu finanzstrafrechtlichen Konsequenzen führen.
Viele Arbeitnehmer:innen gehen davon aus, dass sie sich mit Steuern nicht weiter beschäftigen müssen, weil die Lohnsteuer ohnehin monatlich vom Gehalt einbehalten wird. Das stimmt in vielen Fällen, aber eben nicht immer. Ob Sie tatsächlich verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben – oder ob sie freiwillig sinnvoll ist – hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.
Arbeitnehmer:innen in Österreich können durch geschickte Nutzung verschiedenster Absetzmöglichkeiten ihre Steuerlast deutlich senken. Für das Jahr 2025 ergeben sich durch Anpassungen der Absetzbeträge und steuerlichen Regelungen neue Chancen. Im Folgenden ein Überblick über 20 der wichtigsten Absetzmöglichkeiten — von klassischen Pauschalen bis zu weniger bekannten Sondertatbeständen.
Wer in Österreich unternehmerisch tätig ist, zahlt Einkommensteuer auf seinen Gewinn. Dieser Gewinn ist jedoch nicht immer der endgültig zu versteuernde Betrag. Mit dem Gewinnfreibetrag gibt es eine gesetzlich vorgesehene Möglichkeit, den Gewinn und damit die Steuerlast deutlich zu reduzieren.
Die Realteilung nach Artikel 5 – Unternehmen aufteilen, ohne Steuern auszulösen
Der Zusammenschluss nach Artikel 4 – Kräfte bündeln ohne Steuerbelastung
Am 22.10.2025 wurde die Regierungsvorlage zum 5. Mietrechtlichen Inflationslinderungsgesetz im Minister-rat verabschiedet. Darin werden weitreichende Änderungen im Mietrecht vorgenommen, welche als Miet-preisbremse fungieren sollen. Vertragliche Wertsicherungsklauseln in Mietverträgen von Liegenschaften, bei denen das Mietrechtsgesetz Anwendung findet, werden damit stark beschränkt. Darüber hinaus wird die Valorisierung der gesetzlichen Preiserhöhungen (Richtwerte und Kategoriebeträge) begrenzt. Mit die-sem Gesetz wird daher nicht nur in die Mieten des klassischen Altbaus eingegriffen, sondern auch in jene des Neubaus.
Die Bundesregierung hat am 20.11.2025 die Regierungsvorlage für ein aus drei Teilen bestehendes Be-trugsbekämpfungsgesetz vorgelegt. Es besteht aus BBKG 2025 Teil Steuern, BBKG 2025 Teil Sozialabga-ben und BBKG 2025 Teil Daten. Das Betrugsbekämpfungsgesetz 2025 enthält Verschärfungen in mehre-ren steuerlichen Bereichen, insbesondere betreffend Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Finanzstrafver-fahren. Die Gesetzwerdung ist noch für heuer geplant, bleibt aber abzuwarten.
Zahlreiche Änderungen, insbesondere Erhöhungen von Steuern und Gebühren, treten mit 1.1.2026 in Kraft. Hier eine Auswahl der wichtigsten Teuerungen für Unternehmer und alle Steuerpflichtige.
Auch wenn Österreich seit 2008 keine Schenkungssteuer mehr kennt, bedeutet das nicht, dass Schenkungen steuerlich völlig folgenlos sind. Wer Vermögen unentgeltlich überträgt, muss unter bestimmten Voraussetzungen eine Schenkungsmeldung beim Finanzamt abgeben. Wir erklären, wann die Meldepflicht greift, welche Fristen gelten und welche Ausnahmen Sie beachten sollten.
Wer den Dienstwagen auch privat nutzt, muss sich zwischen Sachbezugswert und Fahrtenbuch entscheiden. Letzteres bietet oft steuerliche Vorteile – aber nur, wenn es korrekt geführt wird. Wir erklären, welche Voraussetzungen für ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch gelten und welche digitalen Lösungen die Dokumentation erleichtern.
Nach dem Kauf folgt die Vermietung. Damit aus der Immobilie nicht nur eine Einnahmequelle, sondern auch ein steuerlich optimierter Vermögensbaustein wird, lohnt sich ein genauer Blick auf die laufenden Pflichten und Gestaltungsmöglichkeiten.
Der eigene Online-Shop ist oft schnell erstellt – aber steuerlich komplex. Egal ob Produkte über Shopify, WooCommerce oder Etsy verkauft werden: Wer online verkauft, hat nicht nur umsatzsteuerliche Pflichten, sondern sollte auch einkommensteuerlich und buchhalterisch gut aufgestellt sein. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten steuerlichen Themen beim E-Commerce.
Ab 1. Jänner 2026 ersetzt das neue Modell der „Weiterbildungszeit“ die bisherige Bildungskarenz. Ziel ist eine gezieltere Förderung arbeitsmarktrelevanter Weiterbildungen. Was genau sich ändert, wer Anspruch hat und worauf künftig zu achten ist – wir fassen es für Sie zusammen.
In Zeiten wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten gewinnt Gold als stabile Anlageform zunehmend an Bedeutung. Niedrige Zinsen, steigende Inflationserwartungen, hohe Staatsverschuldungen sowie geopolitische Konflikte haben die Nachfrage nach physischem Gold zusätzlich verstärkt, was auch durch die Corona-Pandemie weiter gefördert wurde. In diesem Beitrag beleuchten wir die wichtigsten steuerlichen Aspekte beim Erwerb, Besitz und Verkauf von physischem Gold – und zeigen, worauf Sie achten sollten, damit aus der sicheren Anlage keine unerwartete Steuerpflicht wird.
Im Jahr 2025 können Arbeitgeber:innen ihren Mitarbeiter:innen eine steuerfreie Prämie von bis zu 1.000 Euro brutto gewähren. Diese Zahlung ist von der Lohnsteuer befreit, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Die neue Regelung bietet Unternehmen eine attraktive Möglichkeit, ihre Beschäftigten zusätzlich zu honorieren – allerdings nur, wenn die Details beachtet werden.